| Da das erste Protokollbuch von
1921-1931 nicht aufgefunden werden konnte – es wurde
allerdings nach dem Kriege noch gesehen - lagen uns
von diesem Zeitraum keine schriftlichen Unterlagen
vor. Schriftliche Niederlegungen späterer Jahre und
Befragungen von Zeitzeugen sind daher Grundlage der
diesbezüglichen Ausführungen: |
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Wie der heute Vereinsname bereits aussagt ist der
Fußball-Club Egenhausen
-so war auch sein Name – im Jahre 1921 von jungen
Männern und Jugendlichen im Jahre 1921 gegründet
worden. Die Gründungsversammlung fand im Gasthaus
Adler statt.
Diese machten sich eine Satzung zu eigen und wählten
weiße Hosen und grüne Hemden zu ihren Dressfarben.
Erster Vereinsvorstand war Jakob Welker, Jakob Walz
wurde Schriftführer, Christian Brenner Rechner und
zum Vereinsdiener Georg Steeb bestimmt.
Die größte Schwierigkeit bereitete die Frage, auf
welchem Gelände man denn seinen Sport ausüben
könnte.
Schon das erste Probespiel am 22. Mai 19921 an der
Altensteiger Strasse konnte nicht zu Ende geführt
werden, war der Platz doch eine Schafweide, was dazu
führte, dass die Pächter das Spiel unterbrachen und
die Mannen im wahrsten Sinne des Wortes des Feldes
verwiesen und auf den Kapf schickten.
Doch die Zeit brachte es: Das Verständnis der
älteren Generation und insbesondere der Schafhalter
für dieses neumodische Treiben wuchs. Die
Schafherden wichen dem Tatendrang der Jugend. Auf
dem damals umworbenen Platz befindet sich übrigens
heute noch der Sportplatz des 1. FC Egenhausen.
Schon bald spielte eine Mannschaft mit großer
Begeisterung und Willenskraft. Und es war wie auch
noch heute: Die Freundschaftsspiele und später dann
die Verbandspiele in der nähren und weiteren
Umgebung wurden mit wechselndem Erfolg ausgetragen.
Zusätzliche Anstrengungen bereiteten die
Auswärtsspiele, zu denen die Wegstrecken zu Fuß oder
evtl. auch mit dem Pferdefuhrwerk zurückgelegt
werden mussten.
Die Mühsal hatte aber auch nach den Spielen noch
kein Ende, wenn man bedenkt, dass man nach
anstrengendem Spiel den Heimweg „von Hand“
zurücklegen musste und doch etliche am nächsten
Morgen wieder um 7 Uhr am Arbeitsplatz, etwa in
Nagold, sein mussten und auch diese Strecke wieder
zu Fuß zurückzulegen war.
Aller Anfang ist schwer, sagt eine bekannte
Redewendung, und so war es auch schon damals.
Die Spielerdecke war dünn und nach einigen Jahren
gab es Schwierigkeiten beim
1. FC. . Einzelne Spieler wurden von anderen
Vereinen umworben, da es gute Spieler in Egenhäuser
Reihen gab. Bekannte Namen waren die „Gaiser-Brüder“,
Brenner und Wackenhut. Es spielten allerdings hier
auch Auswärtige, die in Egenhausen Arbeit und Logie
hatten.
Übriges zählte Egenhausen seinerseits ca. 850
Einwohner im Vergleich zu heute gut 2000.
Bekannt wurde, dass der Verein in der Folgezeit
einmal aufgelöst wurde, begründet
in dem Weggang einiger guter Spieler, aber auch in
dem Umstand, dass der 1. Vorsitzende Welker in
größerer Entfernung eine Lehrerstelle antrat und
sich keine andere Person sich als Vorstand zur
Verfügung stellte. Ein Gründungsmitglied hat bei den
angestellte Recherchen diesen Vorgang kommentiert
mit „das war traurig, traurig und schade“.
Aus dem Protokollbuch 1931 – 1935
Anfang Oktober 1931 schlossen sich einige junge
Leute zusammen um einen Sportverein zu gründen bzw.
wiederzugründen. Die Gründungsversammlung fand am
10.10.1931 im Gasthaus Krone in Egenhausen statt.
36 Personen lassen sich in das Mitgliedsverzeichnis
eintragen und wählten die Vereinsleitung:
1. Vorstand: Albert Reichle
2. Vorstand : Georg Gaiser
1. Kassier: Fritz Mast
2. Kassier: Christian Gauss
Schriftführer: Gottfried Jäkle
Zeugwart: Christoph Brenner
Spielleiter: Gustav Gaiser
Bereits am 19.10.1931 wurde der Fußballplatz wieder
gerichtet, der mittlerweile brach gelegen hatte.
Die Dressfarben wurden mit schwarz-weiß festgelegt.
Auszug aus dem ersten Versammlungsprotokoll vom
31.10.1931 im Gasthaus Adler:
...
2. Ab heute trägt unser Sportverein den Namen
„Sport-Freunde“
3. Die Wahl des Vereinslokals: 16 Stimmen für
Gasthaus Adler
14 Stimmen für Gasthaus Krone
Das erste Verbandspiel fand dann am 28.08.1932 statt
und zwar auf heimischen Platz gegen Emmingen.
Aus dem erwähnten Protokollbuch haben an dieser
Stelle weitere Fakten, nette Episoden über
Spielbetrieb, Ausflüge ihren Platz.
Wie es nach 1935 weiterging lässt sich leider nicht
mehr rekonstruieren, da diesbezüglich wieder keine
Niederschriften mehr aufgefunden werden konnten.
Politische Umwälzungen blieben nicht ohne
Auswirkungen, die jungen Leute wurden zur Wehrmacht
und zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Große
wirtschaftliche Probleme, hieraus resultierende
große Arbeitslosigkeit und Inflation endeten
bekanntermaßen in einem unvorstellbaren Krieg der
erst im April 1945 zu ende ging.
Der sportliche Geist ist jedoch danach auch in
Egenhausen wieder erwacht. Beteiligte wissen, dass
das erste Spiel gegen Beihingen ausgetragen wurde.
Mit Sang und Klang sei man nach Beihingen
marschiert, wo man dann allerdings sang- und
klanglos mit 0:5 verloren habe. Gespielt hat man
übrigens mit teilweise aufgefundenen Sportdressen
aus der Zeit vor dem Krieg und Werk- oder
Alltagsschuhen.
Das zweite Spiel wurde in Egenhausen ausgetragen,
das dann mit 5:0 gewonnen wurde.
Am 08. August 1947 standen dann wieder junge Männer
zum Aufbau des Vereins zusammen. Georg Gaiser als 1.
Vorsitzender, Bernhard Brenner, Gotthilf Hammer,
Ernst Rothfuß, Walter Rath und Walter Stickel ließen
sich zur Zeit französischer Besatzung als Vorstand
in die Verantwortung nehmen.
Der Verein wurde als 33. Sportgemeinde in
Süd-Württemberg zugelassen. Als Vereinslokal diente
wie schon zur Zeit vor dem Krieg der Gasthof Adler,
wo man nicht nur den Durst stillte und Geselligkeit
pflegte, sondern auch in der „alten Schnapse“ einen
Umkleide- und Waschraum hatte. Übringens ging dies
so bis ins Jahr 1961.
An der Verbandsrunde 1946/1947 wurde dann erstmals
wieder teilgenommen, wenn auch mit dünner
Spielerdecke, allerdings hegte man nahezu täglich
die Hoffnung, dass ein Sportkamerad lebend aus dem
Krieg zurückkehrt. Sehr viele sind allerdings im
Krieg gefallen.
So geschehen ist auch diese Begebenheit, dass einer
aus der Gefangenschaft zurückkam und ein örtlicher
Fußballanhänger (Friseur Rupp), auf die Frage, ob
der denn auch spielen könne zur Antwort bekam: „
Nein der hat Plattfüße“.
Die erste Verbandsrunde lief sehr erfolgreich ab.
Mit ausschließlich einheimischen Spielern war man
zum Saisonende punktgleich mit Rotfelden
Tabellenführer. Das erforderliche Entscheidungsspiel
auf neutralem Platz in Nagold ging mit 1:3 verloren.
Da ein Verbandsschiedsrichter jedoch nicht zur
Verfügung stand, musste das Spiel wiederholt werden.
Dies wurde mit 3:2 gewonnen, so dass man als Meister
feststand.Die erste Meisterschaft wurde
demgemäss
im Jahre 1947 errungen.
Die älteren Spieler dieser Mannschaft wie z.B.
Georg Brenner, Christoph Brenner, Walter Stickel und
Christian Wackenhut hörten altershalber auf. Die
Lücken konnten geschlossen werden mit der eigenen
Jugend, aber auch auswärtigen Spielern wie Eddi
Schuller, Paul Kusterer oder Karl Käppeler.
Im Frühjahr 1949 verstarb Torwart und Stürmer Helmut
Carle an einem Blinddarmdurchbruch. Das anstehende
Freundschaftsspiel gegen Bönnigheim wurde mit
Trauerflor gespielt ( und verloren, die zweite
Mannschaft spielte 1:1).
Anlässlich des Rückspiels wurden die Gäste zu einer
Schwarzwaldrundfahrt eingeladen.
Zum Pokalturnier in Pfalzgrafenweiler war nach
Pfalzgrafenweiler geladen. In der starken Gruppe, in
der sich auch Mannschaften der Bezirksklasse
befanden, wurde der Gruppensieg erreicht der im
Grünen Baum in Pfalzgrafenweiler mit Wein so richtig
eingeweiht wurde. Die meisten Spieler fuhren mit dem
Fahrrad, die Frau oder Freundin auf dem
Gepäckträger. Bei der Heimfahrt war es dann gut,
dass es damals noch nicht viele Autos gab, die einem
in die Quere kommen konnten und dass man die
Strassen weitgehend für sich alleine hatte. ...
Von einem zu Fuß gegangenen Spieler wird berichtet,
dass mit Zwischenübernachtung im Hinteren Türle erst
morgens angekommen sei.
In der Zeit wurde die Platzeinstreuung übrigens
jeweils noch von Hand, also ohne irgendwelche
technische Hilfsmittel, wie Streuwagen oder
ähnlichem vorgenommen, nachdem am Sonntag Vormittag
bei den örtlichen Schreinern das Sägemehl geholt
wurde.
Großer Schaden wurde jedes Jahr durch das Hochwasser
durch den Bach an der Waldseite verursacht, so dass
man sich zur Eindolung entschied. Dies wurde in
Eigenregie vorgenommen.
Die erste Generalversammlung fand am 10.01.1949
nachmittags im Grünen Baum statt. Dies bedurfte
seinerseits der Genehmigung des Landratsamtes.
Der Verein zählte in dieser Zeit 20 Aktive, 10
Jugendliche und 17 passive Mitglieder.
Der Jahresbeitrag in dieser Zeit lag für Erwachsene
bei 2,20 DM und für Jugendliche bei 1,10 DM.
Der Verein wurde geführt vom 1. Vorsitzenden Georg
Gaiser, dem Ausschuss gehörten Karl Steeb, Hans
Wackenhut, Georg Rath und Gottlieb Schaible an.
In der Generalversammlung vom 28.01.1950 wurde Otto
Blau zum 1. Vorsitzenden gewählt. Außerdem bestimmte
die Versammlung das Gashaus Adler mit 26 Stimmen zu
ihrem Vereinslokal, 9 Stimmen entfielen auf die
Krone.
Fortan waren die ausgetragenen Spiele regelmäßiger
und fester Bestandteil des kulturellen Lebens in
Egenhausen, was deshalb um so mehr von Bedeutung
war, als es in dieser Zeit weder einen Gesangverein
noch einen Musikverein ab.
Bei Freundschaftsspielen gegen Sillenbuch, wo der
Spieler Robert Metzger herstammte, gingen beide
Spiele verloren. Unschönes Ereignis war das unser
Spieler Walter Kalmbach sich dabei den Fuß brach.
Attraktion bei den ersten Fußballturnieren 1949 und
1950 war, das die Ansagen mit einer
Lautsprecheranlage vorgenommen werden konnte.
Ab 1948 wurden dann, gemäß früherer Tradition,
Weihnachtsfeiern durchgeführt, bei denen jeweils 2
Theaterstücke aufgeführt wurden.
Ständiger Begleiter bei und zu den Auswärtsspielen
und den stattfinden Vereinsausflügen, einer davon
war nach München ins Hofbräuhaus, war das Liedgut,
was dazu führte, dass sogar innerhalb des Vereins
eine Gesangsgruppe gegründet wurde, die sich nach 2
Wintern wieder auflöste.
Am 12.02.1949 fand ein Heimspiel gegen Rotfelden
statt. Bei einer Veranstaltung im Gasthaus Krone
wurden dann bei Lied, Tanz und Wein die bestehende
Feindschaft begraben.
Die Verbandrunde 1949/1950 wurde gegen neun
Mannschaften zum Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.
Nachdem man in der Vorrunde bei 2 Unentschieden und
in der Rückrunde 2 Niederlagen gegen Rotfelden und
Walddorf alle Spiele gewonnen hatte, hatte man den
Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Das
Torverhältnis lautete 1000:27. Als Torschützen
zeichneten sich aus Karl Käppeler 49 Tore, Karl Gauß
13 Tore und Walter Hauser mit 12 Toren.
Im Jahr 1950 wurde demnach die zweite Meisterschaft
errungen.
Der zuvor erwähnte sportliche Aufstieg in die
A-Klasse war nach 2 Jahren wieder verspielt, nachdem
Siege selten geworden waren und so der Abstieg in
die untere Klasse folgte.
Der Vorstand wechselte von Otto Blau zu Fritz Kübler
und zu R. Metzger. Dem Ausschuss gehörten in dieser
Zeit an Max Braun, Ernst Rothfuß, Hans Wackenhut,
Karl Käppeler und Hans Hammer.
Die Kasse hatte am 10.01.1953 einen Stand von 538,58
DM, die in dieser Zeit u.a. durch Alteisensammlungen
aufgebessert wurden.
Ostern 1953 stand ein Freundschaftsspiel gegen
Erligheim an. Die Fahrt wurde mit dem Bus
vorgenommen. Mit 17 Spielern wurde je ein Spiel der
ersten und ein Spiel der zweiten Mannschaft
ausgetragen.
Die Verbandsrunde 1953/54 wurde mit einer sehr
kleinen Spielerdecke begonnen. Als dann bei einem
Spiel in Neubulach zwei Spieler vom Platz gestellt
und gesperrt wurden, wurde die 1. Mannschaft von der
Verbandsrunde zurückgezogen. Vorstand Metzger zog in
dieser Zeit zurück in seine Heimat Sillenbuch.
Der neue Vorstand hieß Hans Wackenhut, 2.
Vorsitzender wurde Max Braun. Im Jahre 1956 wurde
zum geschäftführenden Vorstand Fritz Siebenkothen
gewählt.
Der sportliche Höhepunkt wurde dann im Spieljahr
1958/59 erreicht, als man die Staffelmeisterschaft
und damit den Aufstieg in die B-Klasse schaffte.
Neben namentlichen nicht bekannt gewordenen Personen
gehörten der Führungsriege des 1. FC Hans Wackenhut,
Fritz Siebenkothen und Walter Brenner an.
Mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung mit
Bürgermeister Walter Flik an der Spitze konnte der
alte Sportplatz erneuert um am 08. Mai 1958 in einer
Feierstunde übergeben werden. Bei diesem Anlaß wurde
der Verein wieder mit seinem ursprünglichen Namen
1. Fußballclub 1921 e.V. benannt.
Aber noch mehr geschah: die Gemeinde kaufte mit
finanzieller Beteiligung des 1. FCE eine Sporthalle
in Weiden/Oberpfalz, die dort weichen musste. Der
Transport erfolgte mit der Eisenbahn bis Altensteig
und wurde dann mit LKWs nach Egenhausen gefahren.
Die Halle stand übrigens dort wo sich heute der
Bauhof befindet.
Im Spieljahr 1958/59 errang die 2. Mannschaft
ebenfalls den Meistertitel.
Im Spieljahr 1960/61 steig die 1. Mannschaft wieder
ab.
Aber nicht nur vom Spielbetrieb lässt sich
berichten, sondern auch von sonstigen Aktivitäten.
Im Jahr 1961 wurde mit dem Bau eines eigenen
Sportheims mit Umkleide- und Waschmöglichkeiten
begonnen.
Nach den Spielsaison 1964/65 konnte man dann wieder
eine Meisterschaft und den Wiederaufstieg in die
B-Klasse feiern.
Dort konnte man sich dann nicht nur halten, sondern
jahrelang im oberen Bereich mitspielen, teilweise
sogar um die Meisterschaft bis zum Abstieg im Jahre
1978.
Damit aber nicht genug: 9 Jahre später in der
außerordentlichen Generalversammlung vom 14.02.1970
wurde der Beschluss gefasst ein neues, massives,
modernes Sportheim zu bauen. Mit Unterstützung der
Gemeinde wiederum konnte im Frühsommer 1970 mit dem
Bau begonnen werden.
In beispielloser Gemeinschaftsarbeit konnte das
Sportheim in fast einem Jahr größtenteils in
Eigenarbeit von Vereinsmitgliedern erstellt werden.
Im Jahre 1971 konnte die feierliche Einweihung
erfolgen.
In den Jahren 1973 und 1974 wurde der Sportplatz
umgebaut, d.h. vergrößert und ebener gemacht und für
Trainingszwecke mit 2 Flutlicht-Masten ausgestattet.
Für Zuschauer und Aktive unvergessen wird das
Auseichspielfeld bleiben, dass sich auf dem Gelände
befand, wo heute der Drei-Wasenhof steht.
Spielerisch überlegene Mannschaften, die ihr Hobby
gerne auf „englischem Rasen“ ausübten, wurden auf
dem „Betzenberg“ gelegentlich „kalt erwischt. Das
Licht für die abendlichen Trainingseinheiten wurde
übrigens mit einem laut knatternden Dieselmotor
erzeugt.
1976 wurde dann die Flutlichtanlage auf dem
Sportplatz auf 6 Masten erweitert, so dass der ganze
Sportplatz erleuchtet werden konnte und nun auch
Spiele zur Abendstunde austragbar waren.
Wie bereits zuvor erwähnt, aber von der Chronologie
hierher gehörend folgte im Jahre 1978 der Abstieg in
die C-Klasse.
In den Jahren 1979/1981 wurde das zweite Spielfeld
in Eigenregie erstellt und im Jahre 1982 eingeweiht.
Ebenso konnte im Jahr 1982 en Ballfang am
Hauptspielfeld und eine Garage als Geräteraum
erstellt werden.
Ein gewichtige vielleicht nicht nur strukturelle
Frage entschied die Generalversammlung im Jahre
1981. Mittlerweile war es so, dass der 1. FC
Egenhausen nicht nur Fußball spielte, sondern sich
im Jahre 1971 (1.3.71) eine Frauenturnabteilung
gebildet hatte und seit 1972 eine
Tischtennisabteilung bestand, die dem FC
„angegliedert“ waren. Darüber hinaus bestand seit
dem 1.9.1979 eine Interessensgemeinschaft Tennis. Es
war nun irgendwann an der Zeit zu klären, ob
einzelne selbständige Vereine gegründet werden oder
ein sogenannter Gesamt- oder Hauptverein mit
einzelnen Abteilungen gebildet wird.
In der bereits genannten Generalversammlung wurden
sodann rechtliche Grundlagen für die Struktur eines
Gesamtvereins mit verschiedenen Abteilungen gelegt
und eine entsprechende Vereinssatzung beschlossen.
In derselben Versammlung wurde dann entsprechend der
Satzung die Interessensgemeinschaft Tennis als
Abteilung unter das FC-Dach aufgenommen.
Seither ist der 1. GC Egenhausen 1921 e.V. der
1. FC Egenhausen 1921 e.V. –Abteilung Fußball –
Im Jahre 1983 erhielt der Ausweichplatz 2
Flutlichtmasten.
Von sportlichem Erfolg war dann wieder Saison
1989/1990 gekrönt. Es konnte die Meisterschaft der
C-Klasse errungen werden mit einem unvergessenen
Sieg und Elfmeterdrama gegen Wart/Ebershardt auf
neutralem Spielfeld in Überberg.
Daran schloss sich dann auch eine grandiose
Meisterschaftsfeier in der hiesigen Turn- und
Festhalle.
Halten konnte man sich 3 Jahre. Leider konnte dann
im Jahre 1993 der Abstieg nicht vermieden werden.
Seither spielen die Aktiven wieder mit wechselndem
Erfolg in der Kreisliga B.
Sicherlich könnten noch viele weitere sportliche
Höhepunkte erwähnt werden, insbesondere aus dem
Jugendbereich, was allerdings nicht nur den
zeitlichen Rahmen sprengen würde, sondern auch
äußerst schwierig, dies an Hand von vorliegenden
Aufzeichnungen nachzuvollziehen.
Zusammenstellung:
• Protokollbuch 1931.1935
• Protokolle des 1. FC
• Frühere Festschriften
• Recherchen durch Walter Hauser durch Befragung von
Zeitzeugen, woraus auch manche Detaillschilderung
herrühren
• Eigene Erinnerungen
Von Hans Kern
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