|
Wer zu diesem Spiel etwas zu spät kam, konnte die
Führung der Gastgeber aus Ottenbronn in der 5.
Minute nicht erleben. Und Ottenbronn spielte weiter
druckvoll und Jörg Hammann musste in der 12. Minute
sein ganzes Können aufbieten um einen weiteren
Treffer zu verhindern. In der 15. Minute der
Alptraum eines jeden Stürmers: Das Tor steht völlig
offen, der Torwart ist bereits geschlagen und der
Schuss geht dennoch am Tor vorbei. Ingo Lang wollte
am liebsten im Boden versinken, ob dieser vergebenen
Großchance. Der FC Stürmer rappelte sich aber gleich
wieder auf und hatte in der 17. Minute seine nächste
Chance, doch sein Schuss ging übers Tor. In der 31.
Minute setzte wieder einmal Murat Erdem zu einem
seiner gefürchteten Flankenläufen an, seine
gefühlvolle Hereingabe schoss Marc Hammer aus etwa 6
Meter direkt ins Tor – Einstand 1:1. In der 42.
Minute jubelte Ingo Lang über die 2:1 Führung des FC
und ließ mit seinem Treffer den vorangegangenen
Fauxpas vergessen. Mit diesem Ergebnis wechselte man
die Seiten.
Otenbronn drängte zu Beginn der zweiten Halbzeit auf
den Ausgleich und dem FC boten sich immer wieder
Kontermöglichkeiten. In der 57. Minute flankte
Torsten Hammer von links in den Strafraum, Ingo Lang
verfehlte den Ball und Sturmpartner Hakan Aydogdu
schoss den Ball übers Tor. Im Gegenzug waren die
Gastgeber fast erfolgreich, doch mit etwas Glück und
einem gut reagierenden Jörg Hammann konnte die
Führung verteidigt werden. In der 77. Minute sah ein
Ottenbronner Spieler wegen wiederholtem Foulspiel
die Ampelkarte. Gerade drei Minuten später konnte
der FCE diese numerische Überlegenheit in ein Tor
ummünzen. Murat spielte zu Phillipp Steeb, der den
Ball weiter zu Ingo Lang laufen ließ. Dieser setzte
sich gegen seinen Gegenspieler durch, passte zu
Hakan Aydogdu, der mit einer Körper -täuschung
seinen Gegenspieler narrte und zum 3:1 für
Egenhausen vollendete. Den Schlusspunkt setzte
wieder Ingo Lang mit seinem zweiten Treffer in der
82. Minute zum Endstand von 4:1 für den FCE. Die
Vorarbeit kam von Marc Hammer, der zu seinem
Spielertrainer passte, dieser ließ den Ball durch
für den besser postierten Stürmerkollegen.
Fazit: Drei Spiele, drei Siege. Eine tolle Leistung,
auch wenn man bedenkt, dass in diesem Spiel
verletzungs- und krankheitsbedingt auf Spieler wie
Adil Yüksel, Simon Schwald und Olaf Hauser
verzichtet werden musste.
|