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Der Käpt`n ist wieder an Bord. Christoph Seeger hat
seine Sperre abgesessen (auf eine Reaktion des
Sportgerichts des WFV wartet der FCE immer noch) und
durfte im Spiel gegen Wildberg wieder mit auflaufen.
Gegen die spielstarken Gäste war sein Mitwirken auch
unbedingt nötig. Doch die ersten Akzente setzte der
FC Egenhausen. Bereits in der 2. Minute bot sich
Olaf Hauser eine gute Schussmöglichkeit, doch leider
traf der FCE Stürmer den Ball nicht richtig. In der
13. Minute hatte Hauser mit einer Direktabnahme aus
20 Meter wieder kein Glück, der Ball ging knapp am
Tor vorbei. Wildberg spielte gut mit und in der 17.
Minute brachte Jörg Hammann beim Herauslaufen einen
Gästespieler zu Fall, doch zum Glück für den FC
versagte der Schiedsrichter den Gästen den fälligen
Elfmeter – Glück gehabt. Egenhausen ließ den Ball
zwar phasenweise gut in den eigenen Reihen laufen,
aber der letzte Zug zum Tor fehlte bisweilen. In der
31. Minute stand Jörg Hammann wieder im Mittelpunkt
des Geschehens, als er einen 25 m Kracher mit einer
tollen Parade gerade noch aus dem Tordreieck
„angelte“. Kurze Zeit später rettete er erneut nach
einem Freistoß der Gäste an der Strafraumgrenze mit
einer reaktionsschnellen Faustabwehr. In der 42.
Minute war es Erdmann Käppeler, der den
Gästetorhüter mit einem Schuss prüfte. Die
anschließende Ecke brachte dann die umjubelte
Führung für den FCE. Spielertrainer Hakan Aydogdu
ließ mit seinem Kopfball aus 6 Metern dem
Gästekeeper keine Abwehrmöglichkeit. Mit dieser 1:0
Führung ging man dann auch in die Pause.
Der Beginn der 2. Halbzeit bescherte den Anhängern
des FC Egenhausen ein Deja vu -Erlebnis. Keine 30
Sekunden nach dem Anspiel zappelte der Ball im
Tornetz des FCE – 1:1 Ausgleich. Das war ärgerlich
und erinnerte an das Spiel gegen Stammheim. Wildberg
drängte in der Folge Egenhausen immer mehr in die
Defensive und die Abwehr des FCE hatte alle Füße
voll zu tun, sich der Angriffe des Gegners zu
erwehren. Egenhausen blieb durch gelegentliche
Konter gefährlich. Aber die wirklichen guten
Möglichkeiten boten sich den Gästen. In der 63.
Minute musste Jörg Hammann zweimal aus kürzester
Entfernung reaktionsschnell klären. Mitten in dieser
Druckphase in der 75. Minute gelang Michael Schrade
mit einem Sonntagsschuss aus gut 35 Metern die 2:1
Führung für Egenhausen. Der Mittelfeldspieler des
FCE hatte gesehen, dass der Gästetorhüter zu weit
vor seinem Tor stand und hatte mit seinem Schuss das
Glück des Tüchtigen. Wildberg war wenig geschockt
und intensivierte seine Angriffsbemühungen. Dadurch
boten sich dem FC Egenhausen immer wieder tolle
Kontermöglichkeiten und Sülemann Kizil hätte in der
85. Minute das Spiel entscheiden müssen, doch sein
Schuss aus 5 Metern ging am Tor vorbei. So ging es
in den verbleibenden Minuten noch hoch her. Erdmann
Käppeler hatte in der 87. Minute die nächste gute
Möglichkeit für Egenhausen. Kurze Zeit drauf
erzielte Ingo Lang das 3:1, doch der Schiedsrichter
erkannte auf Abseits. Auf der anderen Seite gab es
einen Eckball für Wildberg. Torhüter Jörg Hammann
konnte den Ball abfangen, wurde aber im 5-Meter-Raum
von einem Gegenspieler hart angegangen. Darauf
entstand ein Tumult im Strafraum des FCE, doch der
gut leitende Schiedsrichter konnte die Gemüter
beruhigen, nur der Wildberger Spieler musste mit
gelb rot den Platz verlassen. Als der Schiedsrichter
kurze Zeit später das Spiel abpfiff, konnte das
Trainergespann Schroth/Aydogdu aufatmen und die
Mannschaft sich über drei wichtige Punkte freuen.
Fazit: Die Leistungskurve zeigt wieder nach oben und
wenn die verletzten Spieler wieder an Bord sind,
sieht es gar nicht so schlecht für den FCE in der
Zukunft aus.
Die Reserve gewann ihr Spiel mit 2:0. Torschützen
waren Simon Brehmer und Thomas Volz.
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